Public Panel: Community Responses to Antisemitism and anti-Muslim Racism

14. Oktober 2026 | 18:30 – 22:00 Uhr | Einlass ab 18 Uhr
London | East End (Venue details will be shared upon registration)

Mit:
Iman Atta (TELL MAMA/ Faith Matters), Representative (Community Security Trust), Zachary Schaffer (Project Shema), Julie Siddiqi (Together Coalition)

Moderation: Mohammed Ali Amla (Solutions Not Sides)

Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus werden allzu oft als getrennte Probleme behandelt – oder, schlimmer noch, gegeneinander ausgespielt, wobei das eine herangezogen wird, um das andere zu entschuldigen oder davon abzulenken. Beide haben in den letzten Jahren in ganz Europa stark zugenommen, gerade zu einer Zeit, in der sich viele Gesellschaften von ihrem Bekenntnis zum Pluralismus zurückziehen und politische Kräfte zunehmend die Vorstellung in Frage stellen, dass Vielfalt ein schützenswertes demokratisches Gut ist.

Dies wirft eine unbequeme Frage auf: Was passiert, wenn Formen des Hasses in der öffentlichen Debatte gegeneinander ausgespielt werden – und was geht dabei für die dazwischen stehenden Gemeinschaften verloren? Dieses Podium bringt Praktiker*innen und Expert*innen aus jüdischen und muslimischen Gemeinschaften sowie der breiteren Zivilgesellschaft zusammen und untersucht, wie Schutz, Resilienz und Solidarität in der Praxis aussehen. Wie reagieren Gemeinschaften auf konkrete Bedrohungen? Welche institutionellen und politischen Strategien sind wirksam? Und was braucht es, um Bündnisse zwischen Gemeinschaften zu schmieden, deren Erfahrungen mit Ausgrenzung sich nicht einfach spiegeln?

Ausgehend vom Vereinigten Königreich wird die Diskussion untersuchen, wie sich diese Spannungen vor Ort auswirken – und was sie von den Gemeinschaften, der Zivilgesellschaft und den öffentlichen Institutionen verlangen.

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Gespräch teilzunehmen und darüber nachzudenken, was die Verteidigung des Pluralismus heute von uns allen erfordert.


Über die Programme:

Das European Practitioners Network Against Antisemitism (EPNA) bringt über 100 Institutionen zusammen, die sich aktiv mit der Bekämpfung von Antisemitismus in Europa und darüber hinaus beschäftigen. EPNA widmet sich der Förderung internationaler Zusammenarbeit, dem Austausch von Expertise und Erfahrungen und unterstützt seine Mitglieder bei der Entwicklung wirksamer, praxisorientierter Präventionsstrategien.

Future 500 bringt junge europäische Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Zivilgesellschaft zusammen, um konkrete gesellschaftspolitische Impulse im interreligiös-weltanschaulichen Dialog zu entwickeln und in die europäische Zivilgesellschaft zu überführen.

Beide Programme sind Teil von DialoguePerspectives e.V. – eine europäische Plattform zur Stärkung der pluralen europäischen Gesellschaft mit Sitz in Berlin. DialoguePerspectives entwickelt impact-orientierte zivilgesellschaftliche Programme für eine resiliente europäische Gesellschaft.

 

Anmeldung hier: