Future 500 vergibt Microgrants für junge Führungskräfte zur Realisierung zivilgesellschaftlicher Projekte.

Auf der Grundlage der Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit im Rahmen des Workshopprogramms werden konkrete Handlungsempfehlungen in Form von Policy Papers erarbeitet, die an relevante politische Akteur*innen und gesellschaftliche Institutionen weitergegeben werden.
Dabei werden konkrete Gegenstrategien zur Bekämpfung gesellschaftlicher Polarisierung entwickelt. Diese beinhalten sowohl präventive als auch reaktive Maßnahmen zur Implementierung auf politischer und gesellschaftlicher Ebene.
TWON ist ein von der EU finanziertes Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die potenziell schädlichen Auswirkungen von sozialen Online-Netzwerken (OSNs) auf demokratische Debatten zu untersuchen. Durch die Erstellung eines digitalen Zwillings eines OSN und dessen Besetzung mit generativer künstlicher Intelligenz verfolgt das TWON-Team einen einzigartigen Ansatz zur Untersuchung demokratischer Debatten im Internet, der unabhängig vom guten Willen von Unternehmen wie Twitter, Meta oder TikTok ist.
Durch die Analyse verschiedener Plattformdesigns und algorithmischer Entscheidungen wollen die Forscher besser verstehen, wie Menschen online radikale politische Meinungen bilden, wie sich Desinformation verbreitet und wie solche Tendenzen zu einer polarisierteren Gesellschaft führen.
Auf der Grundlage der Ergebnisse dieses Projekts wird das TWON-Projekt evidenzbasierte Empfehlungen für regulatorische Innovationen in Bezug auf OSNs erstellen und die digitale Bürgerschaft durch partizipative Methoden stärken.
Zusammen mit unserem Partner TWON veranstalten wir mehrere Citizen Labs, in denen wir unsere Ergebnisse und deren Auswirkungen auf die reale Welt diskutieren. Mit diesem Format erhalten wir Feedback, fördern die digitale Bürgerschaft und bauen Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.
Future 500 bietet Beratungen, Weiter- und Ausbildungen für staatliche Partner*innen und zivilgesellschaftliche Organisationen an.
Die Ergebnisse, Perspektiven und Fachkenntnisse der Teilnehmer*innen, Ehemaligen und des Teams werden unter anderem in einem Podcast, dem Europäischen Interreligiösweltanschaulichen Kalender und in verschiedenen Publikationen und online Formaten veröffentlicht.